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Wertminderung durch feuchte Wände

abstract-70735_640Jeder, der schon einmal versucht hat, sein Haus zu verkaufen, wird feststellen, dass dies, gerade, wenn die Immobilie schon in die Jahre gekommen ist, ein schwieriges Unterfangen ist. Denn bei älteren Häusern wird einfach auf alles geachtet, was den Wert noch weiter drücken könnte, um den Verkaufspreis zu drücken. Denn genau das ist es, was ein zukünftiger Besitzer möchte: Ein günstiges Haus, das er mit dem gesparten Geld nach seinen eigenen Vorstellungen umbauen kann.

Die Außenwände

Die Außenwände eines jeden Hauses sollen, wenn sie in gutem Zustand sind, trocken sein. Um dies zu gewährleisten, werden die Teile, die sich im Boden befinden, mit einem Wasser abweisenden Anstrich versehen. Dieser sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit im Boden nicht in die Wände eindringen kann. Denn kommt es zu Stauwasser an den Mauern, zieht das Wasser, langsam aber sicher, die Steinwände empor. Im schlimmsten Fall sind die Mauern dauerhaft feucht, sodass man dies bereits von weitem sehen kann.

Der Wasser abweisende Anstrich hält Jahrzehnte, solange es nicht zu irgendwelchen Schäden am Anstrich bzw. Mauerwerk kommt. Danach jedoch bedarf es einer Erneuerung. Und sei es nur, um wirklich sicher zu gehen, dass der Schutz nach wie vor besteht.

Grundsätzlich sollten die Außenwände ab und an auch gereinigt werden. Dies kann, wenn der Putz noch vollständig intakt ist, mit einem Hochdruckreiniger vorgenommen werden. Der härteste Strahl ist selbstverständlich zu vermeiden. Kommt es dabei zum Abbröckeln von Putzstücken, so sind die Schadstellen nach dem Abtrocknen der Wand sofort wieder zu beheben. Auch der regelmäßige Anstrich darf nicht vernachlässigt werden, um den Wert des Hauses aufrecht zu erhalten. Denn nur einer ansehnlichen Außenmauer wird bedingungslos vertraut.

Der Keller

Die Außenwand des Kellers ist durch den Anstrich geschützt. Doch wie sieht es im Inneren aus? Sind die Wände und der Fußboden auch hier trocken? Um dies zu gewährleisten, ist es wichtig, sowohl vernünftig zu lüften als auch bei Bedarf regelmäßig während der kalten Jahreszeit zu heizen. Handelt es sich um den Heizungsraum, besteht meist kein Grund zur Besorgnis. Doch wer hier seine Waschküche oder einen unbeheizten Lagerraum untergebracht hat, muss, wie in allen anderen Räumen des Hauses auch, an die Grundregeln des Lüftens nachdenken. Nur so lassen sich Feuchtigkeit und eventueller Schimmel vermeiden.

Kommt es hart auf hart, kann es notwendig werden, Trocknungsgeräte anzumieten, um der Feuchtigkeit im Keller Herr zu werden. Diese werden von verschiedenen Firmen, die auch auf die Sanierung feuchter Gebäude spezialisiert sind, vermietet. Eigene Maßnahmen sind oft zeitaufwendig. Doch bei einem feuchten Keller hat man keine Zeit, um zu handeln.